Facharztpraxis Malente
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Leberpunktion

Ihnen ist eine Punktion der Leber vorgeschlagen worden?
Das kann verschiedene Gründe haben:

Eine chronische Leberwerterhöhung, deren Ursache durch Labortests nicht geklärt werden konnte, soll weiter untersucht werden oder bei einer bekannten Lebererkrankung soll das Ausmaß von Entzündung bzw. Leberschädigung genauer geklärt werden.

Die Punktion wird in der Regel nach oder während einer Ultraschalluntersuchung durchgeführt, um die am Besten geeignete Stelle für die Punktion festzulegen. Meist wird eine Stelle re. Zwischen den Rippen oder etwas oder etwas unterhalb des Rippenbogens ausgesucht. Hier wird einen lokale Betäubung gesetzt. Anschließend wird mit einer Hohlnadel eine Gewebeprobe entnommen. Evtl. werden Sie gebeten, während dieser Zeit die Luft anzuhalten. Das Verfahren ist lange erprobt und sehr sicher. Trotzdem gibt es gewisse seltene Risiken und Komplikationsmöglichkeiten. Nach der Punktion kann es zu Schmerzen in der re. Schulter in der li. Schulter oder an der Punktionsstelle kommen. Sehr selten kann es zu einer Nachblutung oder zu einer Gallenwegsverletzung kommen. Noch wesentlich seltener können Bauch- oder Brustfell verletzt werden. Auch sehr selten treten allergische Reaktionen auf lokale Betäubungsmittel in Erscheinung. Sollte eine solche Komplikation auftreten, ist u. U. eine konsequente Therapie, z.B. bis hin zur Notoperation oder zur Bluttransfusion, angezeigt, die ggf. im Krankenhaus durchgeführt werden müsste. Um die Sicherheit der Maßnahme zu erhöhen, werden Sie gebeten, nach der Punktion 4 Std. auf der re. Seite zu liegen. Danach wird eine Ultraschallkontrolle durchgeführt. Nach der Untersuchung sollten Sie sich bitte abholen lassen.